Wartezeit aufgrund einem Wildschwein vor dem Zug

Wildschwein vor dem Zug // BAHNCARD DIE 19TE BIS 23TE

So hier mal wieder ein Bericht meiner Bahnfahrten. Bitte habt Verständnis, das ich nicht alle „Busfahrten“, die ich mit meiner BahnCard 100 mache nicht auch noch schreibe. Es ist einfach so einfach, egal wo man ist der Stadtverkehr akzeptiert ja fast überall die BC 100 als Bus- und Nahverkehrsticket. Ich werde aber hier auch noch zum Wildschwein vor dem Zug kommen… etwas später… 🙂

Meine Reise führte mich diesmal in die Messestadt Köln. Bei einem Lieferanten wollte ich mir eine neue Maschine für unsere Firma anschauen. Von Duisburg nach Köln dauerte es nicht lang. Kleinen Gratis-Snack im Zug abgestaubt, dann ab in den Kölner Hauptbahnhof. Ich bin ehrlich gesagt noch nie im Kölner Hbf ausgestiegen, da ich bisher entweder auf Busreise oder mit dem Auto in Köln war. In Köln selbst musste ich noch mit der Straßenbahn (oder U-Bahn?) weiterfahren. Das ist auf jeden Fall schlecht beschrieben im Kölner Bahnhof. Naja ab in die Was-Auch-Immer-Bahn und dann noch ein kleines Stück mit dem Bus und 200 Meter vor dem Sitz des Lieferanten konnte ich dann aus dem Bus aussteigen.

Nah dem Termin (ja, die Maschine haben wir gekauft, näheres dazu im Mai/Juni) brachte mich ein Kollege zum nächsten S-Bahnhof. Von dort aus fuhr ich zum Bahnhof Köln-Messe/Deutz. Auch da war es etwas verwirrend, da die Fernverkehrsgleise quer zu den Regionalgleisen laufen. Wenn man dann noch die Schilder so wie ich nicht richtig liest macht man auch mal ein paar Meter umsonst… Der ICE hatte aber sehr leichte Verspätung und deswegen habe ich ihn doch noch erwischt. Im ICE selbst musste ich mir erstmal etwas zu essen bestellen. Die Nudeln waren lecker, aber etwas wenig. Naja ab Frankfurt ist der Zug wie immer gegen Abend schon leerer als normal.

Nudeln im Zug

Wildschwein vor dem Zug – Zug kaputt

Am Wochenende wollten wir nachmittags noch von Ingolstadt nach München fahren. Soweit so gut. Da meine Freundin keine BahnCard hat bucht sie meistens die 2. Klasse. Im Bistro kann man es von Ingolstadt nach München immer gut aushalten. Wir teilten uns noch zwei Flammkuchen, die überraschend gut waren und tranken uns auch schonmal ein erstes Kaltgetränk.

Leckere Flammkuchen im Zug

Unser Ziel war es spätabends einen Zug zurück nach Ingolstadt zu nehmen. Diesen nahmen wir auch spätabends. Alles hätte wunderbar funktioniert, wenn der Zug vor uns nicht ein Wildschwein gerammt hätte. Ich hätte gedacht ein Wildschwein vor dem Zug macht dem großen, tonnenschweren Koloss nichts aus. Selbst bei einer DB Reihe 101 aus dem Nahverkehr bringt es alleine die Lok auf 84 Tonnen Gewicht. Ein ganz dickes Wildschwein dagegen gerade mal auf maximal 200kg. Was passiert denn dann eigentlich, wenn ein ICE so ein Tier trifft? Wir mussten dann noch warten bis der havarierte Zug von einer anderen Lok in den Bahnhof zurückgezogen wurde und dann die Passagiere bei uns eingestiegen waren. Insgesamt etwa 80 Minuten Verspätung waren es dann von München bis nach Ingolstadt mit dem RE am Abend… Naja da kann ja nun die DB auch nichts dran machen. Oder einen Kuhfänger an der Lok vorne befestigen?

Wartezeit aufgrund einem Wildschwein vor dem Zug

Auf dem Rückweg nach Duisburg legte ich noch einen Halt ein, da ich noch ein paar Dinge am DB-Schalter klären musste. Näheres dazu gibt es dann in einem späteren Blogeintrag. Natürlich nutzte ich dann die verbliebene Zeit noch für einen Aufenthalt in der Lounge in Frankfurt, in der das Internet allerdings immer noch auf gefühltem Modem 64k läuft… Mal sehen ob da irgendwann die Geschwindigkeit wie in München passt. Naja auf der Rückfahrt schlappe 10 Minuten Verspätung eingesammelt. Aber viel schlimmer ist die Rückfahrt von Duisburg in das Münsterland… Stau ohne Ende… Und dabei wollte ich das ja eigentlich vermeiden. 🙂

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